24.12.2010
Räumung der Güterhallen
Mülheim - Wir haben über die geplante Räumung der Güterhallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs an der Schanzenstraße in Mülheim berichtet. Die Kölner Stadt-Revue hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe ebenfalls dieses Themas angenommen. Sie zitiert die bekannte Position der SSM, die die Nutzung der Hallen durch Religions- Ggemeinschaften für stabilisierend für das Viertel hält.

Auch Bezirksbürgermeister Fuchs kommt zu Wort, der den Religionsgemeinschaften zumindest indirekt mangelnden Einsatz vorwirft: "Man kriegt von denen nicht viel mit, bei den interreligiösen Runden waren sie meines Wissens nur einmal" und betont: "Wir brauchen neue Wohnungen auf der Brache, denn die sind wirklich dringend nötig in Mülheim."

Zu Recht weist der Artikel darauf hin, dass für das Gelände noch kein gültiger Bebauungsplan vorliegt. Die Stadt ist in einer Zwickmühle. Ein Bebauungsplan landet ohne Investoren, die ihn auch umsetzen, in der sprichwörtlichen Tonne. Umgekehrt sind Investorenpläne, die nur Gewinn und nicht Gemeinwohl berücksichtigen, Gift für das soziale Klima. (rb/MF)