Köln - Die Verleiher von E-Scootern fordern eine höhere Promillegrenze für ihre Kunden. Ihr Verband propagiert eine „Anpassung der Alkohollimits an das Fahrrad“. Für Motorfahrzeuge und E-Scooter beträgt die Grenze für „Fahruntüchtigkeit“ 1,1 ‰, für's Fahrrad 1,6‰.
Kneipen- und Partygänger zählen zur Kernkundschaft von Bird, Lime, Tier und Voi. Mit schlimmen Folgen: „Alkoholeinfluss häufigste Unfallursache“, meldet das Statistische Bundesamt zu E-Scootern. 2020 waren 18,3% aller damit Verunglückten betrunken.
Die Kölner Polizei bezeichnete im Juni 2021 das Verhalten von E-Scooter-Fahrern als „desaströs und enthemmt“, nachdem an einem Wochenende 16 Fahrer und Unbeteiligte zu Schaden gekommen waren. Alle Schwerverletzten auf E-Scootern waren betrunken. (Fuss e.V.)