Monika Lungmus von der Initiative RRX für Köln-Mülheim übergibt die Unterschriften an Verkehrsminister Dobrindt. (Foto Johan van Beers)
20.06.2016
RRX: 5.000 Unterschriften übergeben
Mülheim - Vertreter der Bürgerinitiative „RRX für Köln-Mülheim“ übergeben fast 5.000 Unterschriften an Verkehrsminister Dobrindt. Die Initiative sammelte die Unterschriften für den Halt der schnellen Nahverkehrszüge in Köln-Mülheim.

„Der Einzugsbereich des Mülheimer Bahnhofs reicht von Bergisch Gladbach bis Neuehrenfeld“, erläuterte der Verkehrsingenieur Heiner Schwarz. Friedhelm Bihn ergänzte: „Für Bergisch Gladbach ohne Zugang zum schnellen Fern- und Regionalverkehr ist Mülheim immens wichtig.

Minister Dobrindt sieht den RRX als wichtiges Vorhaben und Potenzial für den Halt in Mülheim. Das Ergebnis eines Gutachtens sei abzuwarten. Dobrindt dankte der Initiative für das Engagement. Diesen Dank, versprach Monika Lungmus, werde man an die vielen Unterstützer weitergeben. (PR)
Kommentar von zugezogener am 20.06.2016
Ironie ein: Wieso ein Halt ein Mülheim? Das Ding heißt Express und nicht Bummelzug. Da kann man ja wohl von so unbedeutenden Menschen wie MülheimerInenn und Bergisch GladbacherInnen erwarten, dass Sie für den Express mal ein paar Stationen mit der S-Bahn in die Gegenrichtung fahren. Und überhaupt. Warum muss der RRX überhaupt im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Köln halten? Die Stadt ist doch nur linksrheinisch und alles andere ist Dschungel. Ironie aus.