Köln-Buchheim
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16.01.2018
Schande über Ehrenmörder

Buchheim - Im Fall der getöteten 19-Jährigen verdichten sich die Hinweise auf einen Ehrenmord. Demnach hatte die junge Frau seit Monaten einen Freund, der von der irakischen Familie nicht akzeptiert wurde. Mehrfach gab es Streit.

Mittlerweile wird der 44 Jahre alte Vater mit einem Haftbefehl wegen Mordverdachts gesucht. „Er ist an einem unbekannten Ort“, so Oberstaatsanwalt Bremer. Die Obduktion ergab, dass die 19-Jährige durch „Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper“ starb.

In den kommenden Tagen sollen weiter Personen aus dem „familiären Umfeld“ und Zeugen befragt werden. In den bisherigen Befragungen mit den Beamten zeigten sich die Mutter und Angehörige „wenig kooperativ“. (KR, 15.01.17)

Kommentar von Justitia am 16.01.2017

Das ist ein rechter "Ehrenmann", der erst seine eigene Tochter umbringt und sich dann feige verkriecht. Sehr ehrenhaft ist auch die Verwandschaft, die mit dem Mord stillschweigend einverstanden ist und die Polizei im Dunkeln tappen lässt. Fehlen nur noch die Grünen, die der Polizei vorwerfen, beim Verhör der Familie empfindliche Moralvorstellungen verletzt zu haben ..

Kommentar von Nachbar am 16.01.2018

Heute, ein Jahr nach der Tat, gibt es für das Opfer immer noch kein Theaterstück im Schauspielhaus, keinen preisgekrönten Spielfilm und kein Opferdenkmal, womit an das Verbrechen erinnert würde. Unsere Betroffenheit ist halt sehr wählerisch ..

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