05.12.2017
Mülheimer Stadtgarten

Mülheim - 1912 beschloss die Stadt Mülheim den Bau des Parks. Für 75 000 Mark wurde das unbesiedelte Areal in der Senke eines alten Rheinarms hergerichtet. Bei der Flutkatastrophe von 1784 hatte sich das Wasser über diesen Rheinarm von Deutz nach Mülheim gearbeitet.

In ruhigeren Zeiten schlängelte sich der Strundener Bach durch die tiefe Lage des Stadtgartens. Für den Park gaben die Mülheimer eine andere Idylle auf: Der Merkerhof mit seinen Jahrhunderte alten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden musste weichen.

1913 wurde der nach Plänen von Joseph Vincentz gestaltete Park seiner Bestimmung übergeben. Schon damals gehörte im westlichen Teil ein Spielplatz zur Anlage. Kurze Zeit später kamen am Eingang Höhe Lassallestraße der Märchenbrunnen hinzu und ein stattliches Gartenhaus, das leider 1944 dem Bombenkrieg zum Opfer fiel. (KStA)

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