Polizeipräsidium Köln
Drastische Zunahme der LKW Unfälle
Mülheim / Köln - Die Polizei registriert eine drastische Zunahme von LKW-Unfällen im Großraum Köln. Die Zahl der Unfälle ist im Laufe dieses Jahres um ein Drittel gestiegen. Dabei wurden 7 Menschen getötet und 250 verletzt.

Ursache für die Unfälle sind die zahlreichen Baustellen in der Region und die daraus resultierenden Staus. Nach Angaben der Polizei bemerken LKW-Fahrer in vielen Fällen die Stau-Enden zu spät, weil sie abgelenkt oder übermüdet sind. (WDR Nachrichten 10.12.11)

Kommentar: Schön, dass die Polizei neben der Verfolgung von Fußgänger- und Radfahrer-Lappalien auch Zeit für den LKW-Verkehr hat. Trotz der zahlreichen Unfälle mit vielen Toten hat sie einen kleinen Trost: Die eigentliche Ursache der Unfälle sind Baustellen und Stau-Enden, die Fahrer lediglich abgelenkt und übermüdet. Wie tröstlich! (rb/MF)
Seit wann trägt die Republik denn schwarz-rot-grün? Na, man könnt' sich dran gewöhnen .. (Verpackung SAITO-Maus)

Aus die Maus ..

Mülheim - Computer-Nutzer kennen das: Jahrelang verrichtet die Hardware klaglos ihren Dienst, und plötzlich, von heute auf morgen, ist Schluss. Nur selten kündigt sich der technische Tod durch eine Krankheitsphase an. Festplatten z.B. "klackern" schon mal gerne, bevor sie ihren Geist aufgeben. Bitte, nehmen Sie dieses Geräusch ERNST!

Lassen Sie Arbeit Arbeit sein und machen Sie sofort eine Datensicherung. Wer das einfach ignoriert, kann genau so gut mit verbundenen Augen über die Ringe fahren. Bei uns war es aber nicht die Festplatte, sondern die Maus. War ein gebrochenes Kabel oder die Platine schuld, ist letzten Endes egal. Also aus die Maus und neue Maus.

Was uns aber verwundert, ist das klitzekleine Symbol auf der Verpackung, schauen sie mal das Bild rechts. Vor dem deutschen Text steht ein kleiner, runder Deutschland-Smiley im gewohnten Schwarz-Rot-Grün. Moment mal, wieso Grün? Ist die goldige FDP so aus dem Rennen, dass sogar der Chinese schon Grün bevorzugt? (rb/MF)

Seit wann trägt die Republik denn schwarz-rot-grün? Na, man könnt' sich dran gewöhnen .. (Verpackung SAITO-Maus)

Sternschnuppen und Mondfinsternis
Mülheim / Köln - Zum Jahresausklang bietet uns der Himmel ein kosmisches Schattenspiel. Der Mond taucht am 10. Dezember vollständig in den Kernschatten der Erde ein. Der zweite Teil der totalen Mondfinsternis ist von Mitteleuropa aus beobachtbar. Der Eintritt des Mondes in den Halbschatten erfolgt um 12.32 Uhr, in den Kernschatten taucht er gut eine Stunde später (13.45 Uhr).

Von 15.06 bis 15.58 Uhr steht er vollständig im Kernschatten, die Finsternis ist total, 15.36 Uhr wird die exakte Vollmond- Position erreicht. Der verfinsterte Vollmond hält sich im Sternbild Stier in der Nähe des rötlich-gelben Sterns Aldebaran auf. Zu Beginn der Finsternis befindet sich der Mond noch unter dem Horizont. Als Wintervollmond geht er weit im Nordosten auf. (KStA) (Bild Wikipedia)

Kommentar:
Man spürt die Erleichterung des Redakteurs, einmal nicht über Kaugummis auf Gehwegen berichten zu müssen. Er kann unbeschwert den Kopf in den Nacken legen und seinen Blick durch den sternklaren Kölner Nachthimmel schweifen lassen, und .. wie bitte? Es gibt keinen sternklaren Kölner Nachthimmel? Zuviel Licht und Dreck in der Luft? Das wollen wir doch mal sehen .. (rb/MF)
Kalk macht dicht - Plakat zum 19.11.11
"Kalk macht wieder dicht"

Kalk - Neonazis von den sogenannten “Freien Kräften Köln” wollen am kommenden Samstag eine Demonstration in Kalk abhalten. Anmelder soll nach Angaben des linken Netzwerkes "Dazwischengehen" der Pulheimer Neonazi-Führer Axel Reitz sein. Linke Initiativen rufen zur Gegendemo auf mit dem Ziel, den Aufmarsch der Rechten zu verhindern. Treffpunkt ist am Samstag, den 10.12. ab 10 Uhr die Kalker Hauptstraße.

Bereits am 19.11. hatten sich Anhänger von Pro Köln vor dem Polizeipräsidium versammelt, um von dort über die Kalker Hauptstraße bis zur Kalker Kapelle zu ziehen. Pro Köln erklärte, der Aufmarsch richte sich gegen das Autonome Zentrum. Mehrere Hundert Gegendemonstranten fanden sich auf der Kalker Hauptstraße ein. (KStA)

Kommentar: Rechtsextremes Gedankengut gehört genau so bekämpft wie linksextremes. Leider nutzen Auseinander- setzungen, wie sie sich hier wieder ankündigen, der demokratischen Willensbildung wenig. Statt Argumenten werden Beschimpfungen ausgetauscht. Also wird die Polizei die Blocks wieder trennen, wie verfeindete Fußball-Fans. Ein politischer Wettstreit der Argumente ist nicht in Sicht. (rb/MF)

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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