03.03.2018
Tafel in Mülheim

Mülheim - Es ist ein Knubbel von rund 60 Leuten, die am Tor neben der Kirche St. Antonius für eine Tüte Lebensmittel des Vereins „Die Tafel“ anstehen. Doch es gibt kein Gedränge. Denn vordrängeln kann sich in Mülheim niemand.

Dafür sorgt schon Christian Höft, der „Engagementförderer“ der Gemeinde. Er öffnet – wie jeden Donnerstag – Punkt 15 Uhr das Tor, und verhindert auf einfache Weise, dass der schmale Weg zur Rennbahn für einen Wettlauf um die limitierten Lebensmittel wird.

„Die mit den roten Karten kommen zuerst dran, die können schlecht warten“, erklärt Höft. „Alte mit Rollator, Schwangere oder Menschen, die im engen Raum Platzangst bekämen.“ Das Vorgehen der Kollegen in Essen mag niemand kommentieren. (KR)

Kommentar von Biker am 03.03.2018

Leute vorzulassen, die schlecht zu Fuß, krank oder schwanger sind, darüber möchte ich nicht diskutieren. Leute auszuschließen, die sich nicht benehmen können, aber genau so wenig.

 

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