14.03.2019
Tafel in Mülheim

Mülheim - Es ist ein Knubbel von rund 60 Leuten, die am Tor neben der Kirche St. Antonius für eine Tüte Lebensmittel des Vereins „Die Tafel“ anstehen. Doch es gibt kein Gedränge.

Dass sich niemand vordrängelt, dafür sorgt Christian Höft, der „Engagementförderer“ der Gemeinde. Er öffnet jeden Donnerstag um 15 Uhr das Tor, und verhindert auf einfache Weise, den Wettlauf um die limitierten Lebensmittel.

„Die mit den roten Karten kommen zuerst dran, die können schlecht warten“, erklärt Höft. „Alte mit Rollator, Schwangere oder Menschen, die im engen Raum Platzangst bekämen.“ (KR) Allerdings kann die Tafel wegen Überlastung zur Zeit keine Neuaufnahmen mehr vornehmen. (03.03.19, rb/MF)

Kommentar von Biker am 03.03.2018

Leute vorzulassen, die schlecht zu Fuß, krank oder schwanger sind, darüber möchte ich nicht diskutieren. Leute auszuschließen, die sich nicht benehmen können, aber genau so wenig.

 

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