Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln (rb/MF)
Fahrradunfälle Köln 2016

Köln - In 2016 erreichte die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr den Höchststand seit 2007. Besonders betroffen waren die Radfahrer im Stadtgebiet Köln. Erstmals wurden mehr als 2000 Radfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt - vier starben bei Unfällen.

Häufige Ursachen waren Fehler beim Abbiegen und die Missachtung der Vorfahrt durch Auto- und Lkw-Fahrer. Radfahrer verursachten Unfälle durch falsche Straßenbenutzung und standen auffallend häufig unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.

In 2017 setzt sich der Trend fort. Im ersten Halbjahr wurden 932 (2016: 912) Radfahrer bei Unfällen verletzt- zwei von ihnen starben nach Zusammenstößen mit einem Motorrad sowie einem Lkw. Kraftfahrer und Radfahrer sind zu gleichen Anteilen als Verursacher der Unfälle erfasst. (Polizei Köln)

Kommentar von Biker am 11.08.2017

Der Radverkehr nimmt zu, also auch die Unfälle mit Radfahrern. Auf der anderen Seite - je mehr Radfahrer auf der Straße sind, umso mehr rücken sie in das Blickfeld der anderen Verkehrsteilnehmer und sollten damit auch sicherer unterwegs sein.

Radfahrerin schwer verletzt

Deutz - In Deutz kam es am 09.08.17 gegen 20.30 Uhr zu einem schweren Autounfall. An der Ecke Betzdorfer Straße/Deutz-Kalker Straße verlor ein 28 Jahre alter Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte auf dem Geh- und Radweg mit einer 26-jährigen Fahrradfahrerin.

Die Frau wurde schwer am Bein verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Nach dem ersten Zusammenprall schob der Unfallverursacher mit seinem PKW noch vier Fahrzeuge ineinander. Die Ursache für seinen Kontrollverlust blieb zunächst unklar. (KStA)

Kommentar: Unfallursache unklar? Klar dürfte sein: Wer nach einem Unfall noch vier weitere Fahrzeuge zusammenschiebt, war zu schnell. Aber halt, wir dürfen ja niemand vorverurteilen. Allerdings: Wenn Radfahrer etwas falsch machen, steht das sofort auch so im Unfallbericht. (rb/MF)

Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache soll eine Stehtoilette bekommen. Foto imago/Horst Rudel

Bürgerzentrum bekommt Stehtoilette

Köln - Gemeinsam mit der städtischen Gebäudewirtschaft hat der Vorstand des Bürgerzentrums die Renovierung der Ausstellungshalle geplant. Teil der Planung ist eine „kultursensible Toilette“, die keine Schüssel mit Brille hat, sondern nur eine in den Boden eingelassene Fläche.

„Eine solche Toilette entspricht eher dem, was in islamisch geprägten Ländern üblich ist“, sagte Konrad Müller vom Vorstand des Bürgerzentrums gegenüber dem Express. „Und wir möchten den Menschen aus diesen Ländern damit das Gefühl geben, dass sie hier zu Hause sind.“ (KStA)

Kommentar: Lieber Stadt-Anzeiger, liebe Feuerwache: Die "Stehtoilette" ist eine "Hocktoilette". Denn sonst müssten sich die Kultursensibelchen nach dem Kacken jedesmal duschen. Allerdings könnte man die Dusche dann gleich mit Sand betreiben, damit sich die Söhne der Wüste auch richtig "zu Hause fühlen" .. (rb/MF)

Rheinboulevard in Deutz (rb/MF)

Boulevard mit beschränkter Haftung

Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.

Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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