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Rohrbrüche - Spitzenreiter Köln

Köln - Köln ist die Hauptstadt der Rohrbrüche. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft meldet, platzen in keiner anderen Stadt in Deutschland so oft Rohre, lecken Armaturen oder laufen Heizboiler aus.

In der Innen- und Südstadt ist der Index für Leitungswasserschäden mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Die Zahlen zeigen außerdem, dass im rechtsrheinischen Köln der Index deutlich niedriger liege als im linksrheinischen. (RK)

Kommentar: Der Kölner hält Vorhandenes für selbstverständlich und pflegt es nicht großartig. Man sieht das auch zu Hause vor dem Kühlschrank: Er betrachtet mit Stirnrunzeln die leeren Fächer und ist sich sicher: Alle nehmen nur was raus, aber keiner tut was rein .. (rb)

Joachim Kardinal Meisner, Portrait von Gerd Mosbach, 2010 (CC BY-SA 4.0, Wikipedia)

Kardinal Meisner verstorben

Köln - Wie am Mittwoch bekannt wurde, ist Joachim Kardinal Meisner (†83) mit einem Gebetbuch in der Hand gestorben. So habe ein befreundeter Geistlicher den früheren Kölner Erzbischof im Urlaubsort Bad Füssing um 7 Uhr zum Gottesdienst abholen wollen.

Das berichtete Meisners Nachfolger, Rainer Maria Kardinal Woelki. Der Freund habe Meisner gegen 6 Uhr noch „rumoren“ hören. Meisner sei sitzend mit dem Buch vorgefunden worden. „Er muss darüber eingeschlafen sein", so Woelki. „Jetzt hat er einfach sein Leben vollendet.“

Am Freitag soll Meisner in St. Gereon, der Pfarrkirche für Kölns Erzbischöfe, aufgebahrt werden. Samstag soll der Sarg dann in einem Trauerzug zum Dom begleitet werden. Nach einem Requiem ist dann die Beisetzung in der Bischofsgruft geplant. (EXPRESS)

Erdogan kriegt beim Fasten weiche Knie, ist aber mit dem Mundwerk noch gut dabei. (Bild ZEIT, rb/MF)
Viel ZEIT für Erdogan

BRD - Unmittelbar vor dem G20-Gipfel hat der türkische Präsident Erdogan den Ton gegenüber der Bundesregierung deutlich verschärft. Insbesondere kritisiert er in einem Interview der Wochenzeitung "DIE ZEIT", nicht vor seinen Landsleuten in Deutschland sprechen zu können:

"Was ist das bitte schön für eine Geisteshaltung? Das ist sehr hässlich", sagte er und fügte hinzu: "Deutschland begeht Selbstmord. Das ist politischer Selbstmord." Die Bundesregierung hatte einen von Erdogan gewünschten öffentlichen Auftritt vor Anhängern am Rande des G20-Gipfels untersagt. (T-Online)

Kommentar: Die ZEIT hatte in den letzten Ausgaben viele ganzseite Werbeanzeigen für die Türkei. Jetzt räumt sie dem Lautsprecher Erdogan viel Platz für seine kruden Thesen ein. Denkt man in der ZEIT auch daran, dass ihr Blatt in der Türkei unter staatlicher Aufsicht oder ganz weg wäre? (rb/MF)

Das Windrad misst bis zur Flügelspitze 150m, der Dom 157m. Im Vergleich erzeugt der Dom allerdings mehr erneuerbare Energien .. (Montage rb)
Erstes Windrad der RheinWerke

NRW - Die RheinWerke bauen in Grefrath ihr erstes Windrad. Das Gemeinschafts- Unternehmen der Stadtwerke Düsseldorf und der RheinEnergie, Köln ist in den Bereichen Erneuerbare Energie, Fernwärme und Elektromobilität tätig.

Ein erstes großes Projekt war die Landstromversorgung für Schiffe, um die Innenstädte von Köln und Düsseldorf von den Emissionen der Schiffsdiesel zu entlasten. Die Anlage in Grefrath wird über eine 1,5 km lange Kabeltrasse in das Stromnetz eingebunden.

Zum Einsatz kommt eine Anlage des Typs Senvion MM100 mit einer Leistung von zwei Megawatt und einer Nabenhöhe von 100 Metern - die Gesamthöhe bis zur Flügelspitze beträgt 150 Meter. Die Inbetriebnahme ist für Ende April 2017 geplant. (RheinEnergie, 07.04.17)

Rheinboulevard in Deutz (rb/MF)

Boulevard mit beschränkter Haftung

Deutz - Wenn am 21. Juli für die Kölner Lichter 2018 von einem Lastkahn auf dem Rhein aus tonnenweise Pyrotechnik in den Abendhimmel gefeuert wird, dürfte der Rheinboulevard am Deutzer Ufer erneut nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert, dass die Verwaltung bis heute kein Konzept für den Boulevard vorgelegt hat. Ein grundsätzliches Konzept zum Umgang mit der Fläche bei Großveranstaltungen existiert nämlich bislang noch nicht.

Das Gremium hatte das bereits im vergangenen Jahr gefordert. Auf jeden Fall ist bei den Kölner Lichtern der rund 26 Millionen Euro teure Rheinboulevard nicht Teil der vom Veranstalter Nolden offiziell vermarkteten Fläche.

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Redaktion Mülheimer Freiheit
NRW
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