15.07.2018
Sünner-Brauhaus

Kalk - Ein roter Schriftzug zwischen den Seitenflügeln des Brauhauses an der Kalker Hauptstraße sorgt für Verwunderung. „Zechen-Brauerei“ steht da, daneben prangen Symbole des Bergbaus: Schlägel und Eisen, mitten in der Stadt.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier tatsächlich nach Braunkohle gegraben. Aber der Betrieb, der sich „Neu-Deutz“ nannte, gab nach mehreren vergeblichen Versuchen auf. Die Zeche wurde 1868 endgültig stillgelegt und das Grundstück an die Sünner-Brauerei verkauft.

Die Brauer konnten die Bergbau-Stollen gut brauchen. Grundwasser wurde zum Bierbrauen verwendet, die Stollenkeller zur Kühlung. Als 1876 die Kältemaschine erfunden wurde, entfiel diese Nutzung. Aber die alten Tiefkeller werden bis heute für Lagertanks genutzt. (KStA)

 

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