Kinder in Köln-Mülheim
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20.06.2007
Experten begutachten Spielplatz
Mülheim - Sperrmüll, Glasscherben, Schrauben, Zigarettenkippen und benutztes Fixerbesteck ergänzen Schaukel, Wippe und Rutsche. Das ist unzumutbar für die betroffenen Kinder, denn weit und breit gibt es für sie keine alternativen Spielmöglichkeiten. Daher dokumentieren sie als "kleine" Experten fotografisch und malerisch die Missstände auf ihrem Spielplatz. Denn sie wünschen sich die Unterstützung und Hilfe der "großen" Experten unserer Kommunalpolitik. Den ersten Schritt macht der Verein "Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V." und bietet diesen "kleinen" Experten ein Forum hierfür an.

Am kommenden Mittwoch, den 20.06.2007 veranstalten wir ab 11:00 Uhr im Rahmen des Projektes "Interkulturelle Konfliktvermittlung im Wohnbereich" einen Tag der offenen Tür. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über die Arbeit des Vereins und über Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten bei Konflikten im Wohnumfeld informieren.

Die Besichtigung und Begutachtung des Spielplatzes durch die Kinder findet zwischen 14-15 Uhr statt. Für das leibliche Wohl sorgen Grillköstlichkeiten, Tee, Kaffee und Kuchen. Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., Keupstr. 93, 51063 Köln-Mülheim, im Hinterhof.
Kommentar: Mein Patenkind geht oft auf diesen Spielplatz, der an ihren Kindergarten angrenzt. Mehr als einmal haben wir Erwachsenen Glasscherben aus dem Sandkasten gepuhlt. Es gibt Sachen, die gar nicht gut für den Blutdruck sind. Haben die überwiegend Jugendlichen, die dort rumhängen, keine kleinen Brüder und Schwestern oder keinen Verstand? (rb/MF)
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