Gehwegparken im Fokus

Köln - Die Stadt duldete, dass Bürger ihre Autos auf den Gehwegen abstellen. Damit ist jetzt Schluss. Die Politik will die Rechte der Fußgänger stärken und das Ordnungsamt greift konsequent durch. Doch die Anwohner wissen nicht, wohin mit ihren Blechkarren.

In den Veedeln tobt die Park-Wut. Kölner Anwohner Christian Zedlitz: „Unsere Autos haben doch jahrelang niemanden gestört“. „Wir achten beim Parken darauf, dass drei Gehwegplatten frei bleiben. So ist doch die Regel“, sagt er. Diese „Regel“ war nie offiziell, sie hatte sich aber in der Stadt über die Jahre etabliert.

Stadt-Sprecher Robert Baumanns erklärt: „Mit Einführung des Anwohnerparkens wurde die Toleranzregelung aufgehoben.“ Das Gehwegparken werde von nun an konsequent geahndet, so der Sprecher weiter. Die Anwohner seien zudem rechtzeitig über die neue Vorgehensweise informiert worden. (EXPRESS)

Kommentar von Biker am 12.02.2020

Durch jahrelange Toleranz verwöhnt, glauben viele Autofahrer heutzutage, es gäbe so etwas wie ein elftes biblisches Parkplatz-Gebot: "Gehe hin und park überall dort, wo Platz ist!"

Kommentar von Autist am 12.02.2020

Ich hätte ja Mitleid mit den geplagten Autofahrern, wenn nicht immer behindernd geparkt wird, obwohl wenige Meter weiter reguläre Parkplätze frei sind. Aber manche sind einfach zu faul, ein paar Meter zu laufen. Oder es widerstrebt ihrer Machoseele. Oder es kostet einen Euro, das kommt natürlich ü-ber-haupt nicht in Frage ..

 

NRW
Startseite Favoriten
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Adressen
in den Terminen