21.04.2017
Bergische Grenze - der Rhein
Mülheim - Historisch ist Mülheim nicht ein Kölner "Wurmfortsatz", sondern eine erfolgreiche selbständige Stadt. Als Bestandteil des Herzogtums Berg genoss Mülheim den privilegierten Status einer "Freiheit". (rb/MF)

Der Rhein war lange die natürliche Westgrenze des Bergischen Landes. Dessen Name entstammt nicht der geografischen Lage, sondern von den regierenden Fürsten. Die Grafschaft wurde mit der Erhebung des Grafen Wilhelm II. von Berg zum Herzog Wilhelm I. im Jahre 1380 ein Herzogtum.

Die größte Ausdehnung erreichte es nach dem 15. Jhdt. von der Löwenburg im Siebengebirge bis südlich von Duisburg und überschritt im Norden die Ruhr bei Mülheim und im Süden weite Bereiche südlich der Sieg. (Solinger Tagblatt)

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